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Ausstellungsarchiv

Blick in die Ausstellung "Manfred Henninger - Farbenrausch" 2019 im Obergeschoss des Kleihues-Baus.

Kunstausstellungen in Auswahl

2020

herman de vries - parts of a whole

"herman de vries - parts of a whole" vom 1. Februar bis 13. September 2020.

herman de vries zeigt uns das Sein der Dinge in seiner ganzen Zufälligkeit und schenkt uns einen offenen Blick auf die Natur der Dinge: "indem ich dinge aus der primären wirklichkeit, aus der natur präsentiere, lenke ich den blick auf dinge, die geschehen, und auf die poesie, die darin liegt, auf die erstaunlichen vorgänge, die zu sehen wir nicht mehr fähig sind. und vielleicht öffnet sich dadurch hier und da ein fenster, durch das die menschen sehen können."
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (18,90 EUR; ISBN 978-3-9819701-8-0).

Faltblatt "herman de vries" (1,662 MB)

2019

Farbenrausch - Manfred Henninger

„Farbenrausch“ - Die Natur im Werk des Spätimpressionisten Manfred Henninger" vom 30. März 2019 bis 15. März 2020.

Die Welt ist Licht, ist Dunkel, ist Farbe, so lautete einer der Leitsätze von Henninger, dem Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession, der sich zeitlebens mit dem Phänomen Farbe als wichtigstem Element der Malerei befasste.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (16,90 EUR; ISBN 978-3-9819701-4-2).

Faltblatt "Farbenrausch" (347,4 KB)

Lucia Simons - Naturgeschichten

"Luzia Simons - Naturgeschichten" vom 21. September 2019 bis 12. Januar 2020.

Vom 21. September 2019 bis 12. Januar 2020 präsentierte das Museum im Kleihues-Bau Werke der 1953 in Brasilien geborenen Künstlerin Luzia Simons. Diese verknüpft in ihren großformatigen Blütenarrangements die Naturgeschichten der verschiedenen Kontinente auf geheimnisvolle Weise und präsentiert sie in leuchtenden Farben. 
Luzia Simons ist eine Pionierin in der künstlerischen Technik des Scannogramms, einer bemerkenswerten und andersartigen Arbeitsweise, welche im Zusammenspiel mit hochauflösender Bildverarbeitung fantastische, illusionistische Raumbilder erzeugen kann.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (14,90 €; ISBN 978-3-9819701-6-6).

Adrian Sauer - Spektren

"Adrian Sauer - Spektren" vom 25. Mai bis 8. September 2019.

Die scheinbar unendliche Welt der Farbe, eines der wichtigsten Gestaltungselemente überhaupt – sie ist der künstlerische Raum, in dem sich der Leipziger Fotograf Adrian Sauer bewegt. Dabei beruft er sich auf den sogenannten RGB Farbmodus, einen additiven Farbraum, der die Farbwahrnehmung durch das Mischen der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau nachbildet.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (14,90 EUR; ISBN 978-3-9819701-5-9).

Faltblatt "Adrian Sauer" (1,169 MB)

Nicole Bianchet - Neverland

"Nicole Bianchet - Neverland" vom 2. Februar bis 19. Mai 2019.

Für Nicole Bianchet ist die Bildende Kunst etwas Magisches. Mit Farbe und Pinsel erschafft sie Parallelwelten - und das zu einer Zeit, zu der kaum noch jemand an Märchen glaubt.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (14,90 EUR; ISBN 978-3-9819701-3-5).

Faltblatt "Nicole Bianchet" (1,37 MB)

2018

Laura Ford - "Stories we tell ourselves

"Laura Ford - "Stories we tell ourselves" vom 8. September 2018 bis 20. Januar 2019.

Die renommierte Bildhauerin vereint in der Ausstellung "Stories we tell ourselves" vielschichtige Erzählstränge, die tief in den gezeigten Skulpturen verborgen liegen. Ford zeigt in ihren Werken sowohl eine humorvolle als auch melancholische Seite der Kunst. Die ausgestellten Skulpturen sind allesamt Protagonisten eines kollektiven Gedächtnisses aus Kinderreimen, Märchen und Sprichwörtern.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (15,90 EUR; ISBN 978-3-9819701-1-1).

Faltblatt "Laura Ford" (4,098 MB)

HAP Grieshaber & Gert Fabritius

"HAP Grieshaber & Gert Fabritius. Biblische Geschichten - Parabeln des Gegenwärtigen" vom 3. März bis 26. August 2018.

In der Präsentation standen sich Arbeiten von zwei prominenten Vertretern des modernen Holzschnitts aus unterschiedlichen Generationen gegenüber: HAP Grieshaber (1909 –1981) und Gert Fabritius (geb. 1940). Beide Grafiker eint ein jeweils neuer künstlerischer Umgang mit der traditionsreichen Technik des Holzschnitts.
Beide Künstler sind zudem politisch engagierte Zeitgenossen. Über ein großes visuelles Vokabular verfügend, greifen sie in ihren Werken Themen auf, die in der Verflechtung kultur-, kunst- und auch religionshistorischer Motive mit im weitesten Sinne zeitpolitischen Fragestellungen dem Betrachter entgegentreten.

2017

Werner Pokorny

"Werner Pokorny" vom 27. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018.

Werner Pokornys skulpturales Werk spricht die Sprache des Kategorialen, das sich bar aller Narration auf symbolischer wie metaphorischer Ebene eine faszinierende Bildwelt des Zivilisatorischen einzuschreiben vermag.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

2016

Markus Lüpertz - Einblicke

"Markus Lüpertz - Einblicke" vom 12. Februar bis 26. Juni 2016.

Athene, Judith, Herkules, Mozart und Salieri – diese im europäischen Mythen- und Kunstgeschehen tief verankerten Gestalten offerieren sich in der Kornwestheimer Ausstellung als zu Kunst geronnene Großplastiken, Bozetti und Entwurfszeichnungen, welche den bildungsbeflissenen Besucher an die Hand nehmen, um ihn in Markus Lüpertz’ Schaffenswelt zu geleiten.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

2015

Manfred Henninger - Exiljahre im Tessin

"Manfred Henninger - Exiljahre im Tessin" vom 17. Mai 2015 bis 24. Januar 2016.

Überwältigt von den Energien mediterraner Naturentfaltung, wie sie der Mensch Manfred Henninger in der Abgeschiedenheit seiner Malerklause in der „Nebelmühle“ (Mulino del Brumo) zwischen Arcegno und Ronco sopra Ascona unmittelbar erlebt, huldigt ihr der Maler Henninger mit geradezu schöpferischer Besessenheit. Seine Naturverehrung erfährt zudem, begünstigt durch die von den äußeren Umständen auferzwungene materielle Selbstbeschränkung, eine bis ins Religiös-Schwärmerische übergehende Steigerung.

Isa Dahl - 7° (Grad)

"Isa Dahl - 7° (Grad)" vom 14. März bis 3. Mai 2015.

Lichtdurchscheinende Pinselbahnen, über rhythmische Impulsfrequenzen zur malerischen Form geronnen, fügen sich in Isa Dahls Werken über Netz- und Gitterstrukturen, über Linien- und Schlaufenkombinationen im Soge von Zirkularität oder aber in der Spannung des Gegensätzlichen zu wunderbar ästhetischen Vexierwelten.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

2014

Katharina Zipser - Retrospektive Kath

"Katharina Zipser. Kath - Retrospektive" vom 25. Juli bis 26.Oktober 2014.

Mit der Retrospektive im Kleihues-Bau offenbaren sich nun Einblicke in ein künstlerisches Schaffen, welches sich über die Vergeistigung des Dinglichen als einprägsam kohärent in einer unverwechselbaren Bildsprache artikuliert.
In diesem Zusammenhang erscheint die Frage nach einer Positionierung im Spannungsbogen von Figuration und Abstraktion zweitrangig, geht es der Künstlerin doch immer nur um die Essenz dessen, „was da ist und was dahinter steht“.
Katharina Zipsers Bildkompositionen fangen Dinge, Visionen und Emotionen ein, in denen sich, wenn auch nur flüchtig, die Essenz der Welt zeigt.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

2013

Günther C Kirchberger - IM FOKUS

"Günther C. Kirchberger - IM FOKUS" vom 7. September 2013 bis 1. Dezember 2013.

Die Ausstellung anlässlich des 85. Geburtstags von Günter C. Kirchberger konzentriert sich mit dem Zeitraum 1958 bis 1968 auf einen wichtigen Abschnitt in der Entwicklung des in Kornwestheim geborenen Künstlers.
Ausschließlich auf die Tafelbild-Malerei fokussiert, führt die Präsentation exemplarisch den sich innerhalb dieses Jahrzehnts vollziehenden künstlerischen Wandel Kirchbergers vor: Von einer genuin malerischen Essenz seiner tachistischen Bilder der späten 1950er Jahre hin zu Kompositionen konstruierten Charakters, die sich vordergründig als Denkräume mathematisch oder technoid-ästhetischer Möglichkeiten offenbaren.
Rund die Hälfte der hier gezeigten Werke stammt aus dem Bestand des Museums im Kleihues-Bau.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Manuela Tirler - WEED CONTROL II

"Manuela Tirler - WEED CONTROL II" vom 6.Dezember 2013 bis 30. März 2014

Die Stahlbildhauerin Manuela Tirler spielt in ihrem Werk mit Gegensätzen, die sich im Museum im Kleihues-Bau aus den Raumdimensionen des Einzelobjektes in die Raumdimension der ganzen Ausstellungshalle ausweiten:
Im 400 qm großen Ausstellungsraum des Kleihues-Baus setzt die Objektinszenierung auf die Spannung zwischen den raumgreifend aus der geometrischen Form ausbrechenden „Ranken“ und „Blüten“ und den in klaren Konturen gefangenen, technoid anmutenden „Spindeln“, „Schrauben“ und den mit dem Bagger geformten „Stahl-Garnknäueln.“ 
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

2012

MARLENE by Milton Greene

"MARLENE by Milton Greene" vom 24. Februar 2012 bis 3. Juni 2012.

Milton Greene traf die Dietrich viermal im Laufe ihrer Film- und Showkarriere zu Aufnahmen, die von den wichtigsten Glamour-Zeitschriften der Zeit in Auftrag gegeben worden waren. Diese vier zwischen 1952 und 1972 entstandenen Bildserien stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.
Für das Life-Magazin posierte die Diva in Greenes New Yorker Atelier - Marlene der Mythos. Für die Vogue fotografierte Greene Marlene Dietrich im Kostüm ihrer Zirkusshow. Schließlich zeigt die Ausstellung auch die letzte von Greene realisierte Fotostrecke mit Marlene Dietrich, bei dem sie sich mit dem Aufwand eines Fashion-Shootings als Bühnenstar inszenieren ließ.

Ida Kerkovius

"Ida Kerkovius" vom 15. Juni bis 9. September 2012.

Das Museum im Kleihues-Bau zeigt über fünfzig zum großen Teil unbekannte Werke der in Riga geborenen und in Stuttgart gestorbenen Künstlerin Ida Kerkovius (1879 - 1970): Ölgemälde und Pastelle, Zeichnungen und Entwürfe für Webstücke, dazu den größten Teil ihres druckgraphischen Werkes – wobei Letzteres einen Schwerpunkt der Präsentation bildet.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Markus Lüpertz - MYTHOLOGISCHES

"Markus Lüpertz - MYTHOLOGISCHES" vom 10. August 2012 bis 4. November 2012.

Das Museum im Kleihues-Bau gewährt mit der hier präsentierten Auswahl aus Lüpertz' Werk - über Zeichnungen, Skizzen, Druckgrafik und Bozetti - Einblicke in das Schaffen und die Positionen einer Künstlerpersönlichkeit, die sich der mythischen Sujets bedient, um die Kunst selbst als Medium geschichtlicher Traditionen mit Hilfe von Ironie, Komik und Provokation zu Diskussion zu stellen.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Christopher Thomas - NEW YORK SLEEPS

"Christopher Thomas - New York Sleeps" vom 14. September bis 2. Dezember 2012.

Christopher Thomas' Aufnahmen sind die „emotionale“ Dokumentation eines Stadt- und damit Weltzustandes, der sich einem erst in der Verlangsamung offenbart und fernab jeglichen Klischees und Erwartungen fasziniert.
Thomas‘ fotografische New York-Reflexionen schaffen jene elementare Verknüpfung zwischen romantischer Harmoniesehnsucht, ästhetischer Architektursprache und sinnlich-greifbarer Lichtwirkung, welche die Idee von einem Kultur-Lebensraum Stadt – ganz ohne die Hilfe menschlicher Staffagefiguren – ins Mystische erheben.

2011

HAP Grieshaber - Zwischen Himmel und Erde

HAP Grieshaber - Zwischen Himmel und Erde" 6. Mai 2011 bis 31. Juli 2011

Die 14 Holzstock-Tafeln (70 x 80 cm) des „Kreuzwegs der Versöhnung“ wurden im Jahre 1969 im Auftrag des Landes Baden-Württemberg für die wiederaufgebaute barocke Hofkirche in Bruchsal geschnitten. Vor der Farbgebung druckte Grieshaber 70 Exemplare des Kreuzwegs auf Japanpapier Natsume im Format 73 x 100 cm. Eines davon kam jetzt als Dauerleihgabe nach Kornwestheim.
Aus diesem Anlass zeigt das Haus eine thematische Auswahl aus dem Schaffen des Holzschneiders und Druckers HAP Grieshaber (1909 –1981).
In Grieshabers Weltsicht gerinnen Landschaft, Mensch und Tier zu der einmaligen, allumfassenden Einheit der Schöpfung.

2010

Cathleen Naundorf - art + fashion

"Cathleen Naundorf - art + fashion" vom 1. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011.

Die Ausstellung zeigt knapp 100 Werke der Pariser Künstlerin, dazu 20 Arbeiten von Horst P. Horst im Besitz des Museums Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels, der Partnerstadt Kornwestheims.
Den Anspruch auf die Einmalig- und Einzigartigkeit ihrer sorgfältig komponierten und inszenierten Modephotographien leitet Cathleen Naundorf vom Unikatcharakter der großen Designer-Roben Pariser Haute Couture ab, welche seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zum Inbegriff von Mode überhaupt geronnen sind. Diese stehen im Mittelpunkt ihrer Aufnahmen.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

2009

Otto Glaser - Plakatkunst für Salamander

"Otto Glaser - Plakatkunst für Salamander" vom 27. September 2008 bis 13. April 2009.

Das Museum im Kleihues-Bau zeigt über 70 Plakate und Originalentwürfe des 1915 in Basel geborenen Mode-Illustrators und Künstlers Otto Glaser, der in den Endfünfzigern und frühen Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts die Werbung des international bekannten Schuhunternehmens "Salamander" in Kornwestheim prägte.
Glaser, der sich als Werbezeichner für Swissair und andere große Unternehmen einen Namen gemacht hatte, setzte die neue "Lifestyle"-Orientierung der Schuhfirma in Kornwestheim in eindringliche Plakatkunst um. Seine eleganten Frauengestalten verkörpern das neue, beschwingt-leichte Lebensgefühl im Wirtschaftswunderland Deutschland.

2008

Shackleton - Fotos aus dem Eis

"Shackleton - Fotos aus dem Eis" vom 3. Mai bis 21. September 2008.

Beim Wettlauf der Scott- und Amundsen-Forschergeneration um die Erkundung der Antarktis setzte sich der Ire Sir Ernest Henry Shackleton (1874 - 1922) die Durchquerung der Antarktis von West nach Ost zum Ziel. Seine Expedition startete am 26. Oktober 1914 in Buenos Aires. Das Expeditionsschiff, die "Endurance" ("Durchhaltevermögen") blieb im Januar 1915 jedoch im Packeis des Weddell-Meeres stecken.
Die Fotos dieses "geradezu sagenhaften Fotoalbums aus dem ewigen Eis" (Die Welt) machte der Australier Frank Hurley.

2007

Linda McCartney - Schnappschüsse

"Schnappschüsse - Snapshots by Linda McCartney" vom 21. September 2007 – 27. Januar 2008.

Gezeigt werden rund 100 großformatige Fotografien der Künstlerin und Frau von Paul McCartney, darunter zahlreiche Momentaufnahmen aus dem Leben berühmter Rock- und Pop-Musiker.
Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden flüchtig aufgenommene Straßenbilder, die 1996 erstmal unter dem Titel "Roadworks" präsentiert wurden.

2006

Manfred Henninger - Panta Rhei

"Manfred Henninger - Panta Rhei" vom 24. Februar bis 28. Mai 2006.

Über 40 Gemälde – viele davon erstmals in öffentlicher Präsentation – legen in einer umfassenden Themenschau Zeugnis ab von jener tiefen Ergriffenheit des Künstlers vor dem Mysterium der Schöpfung, vor dem Einssein von Mensch und Natur, das sich ihm in einer ungeahnten Fülle an Lebengefühlen offenbart.
Den „Fluss, der durch alles Lebendige flutet, der meinen Geist beschäftigt, seit ich atme“ in Farbe und Licht zu verwandeln - dieses war das nie aufgegebene Credo des Malers.

Leni Riefenstahl - Die kompromittierte Ästhetik

"Leni Riefenstahl - Die kompromittierte Ästhetik" vom 14. Oktober 2006 bis 28. Januar 2007.

Das Museum im Kleihues-Bau zeigt rund 400 Exponate aus dem filmischen und fotografischen Werk einer umstrittenen Persönlichkeit, die bis zu Ihrem Tod im Jahr 2003 am eigenen Mythos als unpolitische und stets nur an der Schönheit der Schöpfung interessierte Künstlerin gearbeitet hat.
Die Ausstellung leistet eine konsequent kritische Hinterfragung von Person und künstlerischem Schaffen, welches trotz des historischen Kontextes Anspruch auf Zeitlosigkeit erhebt.

2005

Audrey Hepburn - An Intimate Collection by Bob Willoughby

"Audrey Hepburn - An Intimate Collection by Bob Willoughby" vom 17. September 2005 bis 5. Februar 2006.

Der amerikanische Fotograf Bob Willoughby hatte das Privileg, Audrey Hepburn von 1953 bis 1966 mit seiner Kamera zu begleiten.
In der Ausstellung stellt der Fotograf in zum Teil unveröffentlichten Aufnahmen das Leben der Schauspielerin, Mutter, Ehefrau und Tierfreundin dar.

2004

Max Lingner - Frühzeit und Frankreich

"Max Lingner - Frühzeit und Frankreich" vom 17. Juni bis 29. September 2006.

Die Ausstellung zeigt die frühen Werke sowie ausgewählte freie Arbeiten aus Max Lingners Zeit in Frankreich.
Sie greift neben zahlreichen Leihgaben aus Museen und Privatbesitz vor allem auf den Sammlungsbestand des Museums im Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels zurück.

2003

Henri Nouveau - Jenseits der Abstraktion

"Henri Nouveau - Jenseits der Abstraktion" vom 7. November 2003 bis 7. März 2004.

Die Nouveau-Schau markiert den Neubeginn im Kornwestheimer Kleihues-Bau.
Die dargebotenen Werke stammen aus den Jahren 1927, als Nouveau am Dessauer Bauhaus wirkte, bis zu seinem frühen Tod 1959. Sie zeigen das Bild einer komplexen Künstlerpersönlichkeit (Musiker, Poet und Maler), die den schöpferischen Akt stetig intellektuell hinterfragt.

1999

EXPRESSIONISMUS

"EXPRESSIONISMUS - Werke aus der Sammlung Selinka" vom 31. Oktober bis 12. Dezember 1999.

Mit der Doppelausstellung "Ingo Baumgarten" und den hier gezeigten rund 60 expressionistischen Werken aus der Sammlung Selinka verabschiedet sich die Galerie der Stadt Kornwestheim.
Die Bandbreite reicht von den Brücke-Künstlern wie Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff bis hin zu Otto Dix, Lyonel Feininger und Wassily Kandinski. 
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Ingo Baumgarten - Malerei

"Ingo Baumgarten - Malerei" vom 31. Oktober bis 12. Dezember 1999.

Die Gemälde entstanden mehrheitlich während Baumgartens dreijährigem Aufenthalt in Japans dicht besiedelter, ständig wachsender und sich wandelnder Riesenhauptstadt Tokio.
Baumgarten erfasste die Motive zuerst zeichnerisch und fotografisch. Dann arbeitete er sie in Ölgemälden aus, wobei er die Motive aus der Zeit herausnahm, indem er sie von momentanen atmosphärischen Prägungen befreite und Menschen konsequent ausblendete.
Der nüchterne dokumentarfotografische Ansatz führt dabei zu besonderen Spiegelungsexperimenten.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

1998

Künstler der Gruppen COBRA und SPUR

"Künstler der Gruppen COBRA und SPUR - Sammlung Selinka, Ravensburg" vom 27. November 1998 bis 31. Januar 1999.

Der legendäre Künstlerzusammenschluss COBRA (COpenhagen, BRüssel, Amsterdam), der von 1948 bis 1951 existierte, verband zeitweilig an die 50 Künstler vornehmlich aus Nordwesteuropa.
In Abgrenzung sowohl von der geometrischen Abstraktion als auch von der Malerei des Surrealismus und des "Sozialistischen Realismus" suchte COBRA letztlich die Verbindung von Abstraktion und Figuration.
Das COBRA-Mitglied Asger Jorn begann 1958, sich in München für die Gruppe SPUR zu engagieren, deren Mitglieder versuchten, die Abstraktion im Rückgriff auf den Expressionismus und Kubismus mit gegenständlichen Anspielungen zusammen zu bringen.
Die gezeigten rund 140 Werke - Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier - stammen aus der Privatsammlung des Sammlerehepaars Gudrun und Peter Selinka aus Ravensburg.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

1997

Georg Baselitz - Frühe Arbeiten auf Papier

"Georg Baselitz - Frühe Arbeiten auf Papier 1958 - 1976" vom 1. Februar 1997 bis 30. März 1997.

Die Ausstellung führt rund 100 Zeichnungen von Georg Baselitz aus dem Aachener Ludwig Forum für Internationale Kunst mit 26 seiner 1964 bis 1969 entstandenen Radierungen aus der Sammlung von Prof. Josef Paul Kleihues zusammen.
In Baselitz' zeichnerischem Werk der 1960er Jahre offenbaren sich Blatt für Blatt bereits die visionäre Kraft, Sensibilität, Konsequenz und Ausdauer dieses Künstlers, der zwischen den verhärteten Fronten der abstrakten und der realistischen Kunst seinen eigenen unangepassten Weg unbeirrt beschritten hat.

1996

Tomi Ungerer - Werkschau 1956 - 1995

"Tomi Ungerer - Werkschau 1956 - 1995" vom 21. Januar 1996 – 24. März 1996.

Der in Straßburg und Colmar aufgewachsene Tomi Ungerer ist unter den Karikaturisten und satirischen Zeichnern unserer Tage einer der produktivsten und vielseitigsten, unverändert aktiv auch als Illustrator, Plakatgestalter, Kinderbuchautor, Designer und Fotograf, Schriftsteller und Sammler mit politischem Horizont.
Sein Sinn für alles Makabre entstand nach eigener Aussage während des Zweiten Weltkriegs; neben anderen Einflüssen prägten auch die Erlebnisse dieser Zeit seine geistige und künstlerische Entwicklung.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

A R Penck - Zeichnungen und Aquarelle

"A. R. Penck - Zeichnungen und Aquarelle (1965-1977)" aus der Sammlung Ludwig-Forum für Internationale Kunst/Aachen und Gemälde (1962-1989) vom 4. April 1996 bis 30. Juni 1996.

Der 1939 als Ralf Winkler in Dresden geborene A. R. Penck ist Monumentalmaler, Bildhauer, Graphiker und Theoretiker - und bleibt im Kern doch Zeichner durch und durch, wie diese Ausstellung aufzeigen will.
Pencks plakativer und hochsubjektiver Zeichenkunst kann man nur gerecht werden, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass es lange zwei deutsche Staaten gab. Davon berichtet A. R. Pencks Kunst viel, mit Hilfe derer er nicht nur die persönliche, sondern auch kollektive Konflikterfahrungen abgearbeitet hat.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

1995

Klaus Kinold - Architekturphotographie

"Klaus Kinold - Architekturphotographie. Panoramen" vom 20. September bis 19. November 1995.

Der Architekturphotograph Klaus Kinold ist weltweit einer der gesuchtesten Protagonisten seines Fachs. 
Klarheit, größtmögliche Objektivität, einfühlsame Wahl des Standtortes oder "Seh-Ortes" (Kinold), Kamerablickwinkel aus normaler Augenhöhe, Verzicht auf künstliche Lichtregie, stattdessen subtil abgestufte Helligkeitsgrade und Tonwerte der natürlichen Lichtstimmungen zählen zu den Charakteristika seiner Aufnahmen.

1993

Günther C Kirchberger - Bilder 1957 - 1993

"Günther C. Kirchberger - Bilder 1957 - 1993" vom "17. September bis 7. November 1993.

Diese dem 1928 in Kornwestheim geborenen Maler Günter C. Kirchberger gewidmete Retrospektive zeigt mit rund 60 Tafelbildern einen repräsentativen Querschnitt durch dessen Werkphasen.
Bei Kirchberger erfährt die Konstruktion in einem widersprüchlichen Bündnis mit ihrem schärfsten Widersacher, dem malerisch-unbestimmten freien Impuls, individuelle Differenzierung und Intimisierung.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

1991

Josef Paul Kleihues - Museumsprojekte (1972-1990)

"Josef Paul Kleihues - Museumsprojekte (1972-1990)" vom 29. Juni bis 29. September 1991.

Die Architektur-Ausstellung präsentiert sowohl Entwürfe von Josef Paul Kleihues wie zum Beispiel für das Sprengelmuseum in Hannover oder die Kunsthalle Lünen als auch seine realisierten Museumsbauten: Das Museum für Vor- und Frühgeschichte in Frankfurt am Main, das Deutsche Klingenmuseum in Solingen-Gräfrath, das Sprengelmuseum Hannover, die Galerien der Städte Sindelfingen und Kornwestheim und das Museum Hamburger Bahnhof in Berlin.
 

1990

Joseph Beuys - Plastische Bilder

"Joseph Beuys - Plastische Bilder" vom 7. Oktober 1990 – 6. Januar 1991.

Die Eröffnungsausstellung präsentiert jeweils 80 der sogenannten "Plastischen Bilder" und Wasserfarbenblätter von Joseph Beuys aus der Sammlung der Brüder van der Grinten.
Bei den in den Jahren 1947 - 1970 entstandenen Plastischen Bildern handelt es sich um in Holzkästen gerahmte Materialcollagen. Beuys kombinierte hier in Form, Struktur und Oberflächenbeschaffenheit sehr unterschiedliche Materialien und Dinge wie zum Beispiel Alltagsrelikte, Zufallsfunde und Gegenstände aus seinem Atelier.
Die 1946 - 1964 entstandenen Wasserfarbenblätter zeigen Beuys' Vorstellung vom Menschen und den Wirkkräften der Natur.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Kulturhistorische Ausstellungen in Auswahl

2018

Wahn und Wirklichkeit

"'Das Reich war uns kein Traum mehr.' Wahn und Wirklichkeit. Kornwestheim 1931 - 1945" vom 3. März 2018 bis 17. März 2019.

Die Präsentation "'Das Reich war uns kein Traum mehr.' Wahn und Wirklichkeit. Kornwestheim 1931 - 1945" thematisiert den gesellschaftlichen wie auch den politischen Wandel im Ort: von ländlich-bäuerlicher Geschlossenheit am Beginn des 20. Jahrhunderts zu sozial-urbaner Offenheit und politischer Zerrissenheit in den 1920er bis 1930er Jahren. Sie wirft Streiflichter auf den Prozess der Stadtwerdung Kornwestheims, welche, da in den 1930er Jahren noch nicht abgeschlossen, dem angestrebten ‚Volksgemeinschaft‘-Ideal der Nazis vor Ort besondere Akzente verliehen hat.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Faltblatt "Kornwestheim 1931-1945" (709,8 KB)

2015

Noblesse & Raffinement

"Noblesse & Raffinement" vom 21. Oktober 2016 bis 16. April 2017.

Die knapp fünfzig Schuhexponate des 17. und 18. Jahrhunderts stammen aus der bedeutenden Schuhsammlung des Museums Schloss Neu-Augustusburg der Kornwestheimer Partnerstadt Weißenfels in Sachsen-Anhalt.
Die Schuhe zeigen am Objekt den modischen Wandel vom statuarischen Männerschuh mit hochgezogener Ristlasche des 17. Jahrhunderts hin zum graziösen Damenpantoffel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und von dort zum zierlichen Escarpin in Napoleonischer Zeit.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

2011

Von J Sigle & Cie zur Marke Salamander

"Von J. Sigle & Cie. zur Marke Salamander" vom 26. November 2011 bis 29. Juli 2012.

Anlässlich des 150. Geburtstags des Firmengründers Jakob Sigle (1861 - 1935) beleuchtet die Ausstellung den Werdegang des Unternehmens Salamander in der Zeit von 1885 bis 1935 aus historischer, sozial-, kultur- familien- wie modegeschichtlicher Perspektive.
Zur Ausstellung ist ein Leitfaden erschienen.

2005

Bahnhofstraße - Häuser und Menschen

"Bahnhofstraße - Häuser und Menschen" vom 4. März bis 4. September 2005.

Die fast 50 Haus- und Familiengeschichten spiegeln die historische Entwicklung Kornwestheims in der prägenden Epoche des 20. Jahrhunderts exemplarisch wider.
Der Straßenzug war und ist bis heute ein Seismograph der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Befindlichkeiten am Ort.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

1999

Auf Schritt und Tritt - Schuhe

"Auf Schritt und Tritt... Schuhe" vom 10. Juni bis 5. September 1999.

Die umfassende Schau präsentiert die Entwicklung der Schuhmode der letzten sechs Jahrhunderte anhand einer faszinierenden Auswahl von Schuhen aus dem musealen Bestand der Städte Weißenfels und Kornwestheim.
Über 300 exemplarisch ausgewählte Modeschuhe führen die Besucherinnen und Besucher über den Laufsteg der Jahrhunderte.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

1994

Lurchi - Dem Feuersalamander auf der Spur

"Lurchi - Dem Feuersalamander auf der Spur" vom 25. Juni bis 18. September 1994.

Die Ausstellung geht auf die vielschichtigen Aspekte des Salamanders als Tier, als Bedeutungsträger, als Markenzeichen und als Werbefigur "Lurchi" ein.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.